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Gedichte und Lyrics
 



Dieses Gedicht war eigentlich eine Deutsch-Hausaufgabe.
Es sollte Goethes Gedicht 'Willkommen und Abschied' in
eine moderne Version umgeschrieben werden. Leider ist
daraus eine Mischung aus Mittelalter und Neuzeit geworden.

------- [13] ------- Dämmerung

Mein Herz, es rast vor lauter Freude,
dem Verlangen dich zu sehn'.
Die Nacht ist kalt und die Gebäude,
in Dunkelheit nach Liebe flehn'.

Ich fahre dort zu später Stunde,
aus den Fenstern böser Blick.
Vermeiden dass in aller Munde,
aufgedeckt ein Missgeschick.

Nur der Mond, er kennt die Fragen.
Hundert mal an diesem Ort,
um nie die Wahrheit ihr zu sagen,
Tausend mal gebroch'nes Wort.

Und aus den Tiefen meiner Seele,
dem Gewissen eines Kinds,
einem Herzen dem ich fehle,
verführt im Duft des Sommerwinds.

Ich fahre schnell, und jede Zelle,
tief in mir nach Gnade fleht.
ein Schlag nach jeder Bodenwelle,
die Sünde auf den Schildern steht.

Dein Gesicht, strahlt voller Liebe,
es wartet auf den Kuss von mir.
Wenn es nur für immer bliebe,
die Schuld als bitt're Last von Dir.

Der Morgen, still und voller Schmerzen,
trägt das Licht mich von Dir fort.
Die Nacht durchfühlt, noch brennen Kerzen,
scheinen hell, als stummes Wort.

Du lässt mich los, wir müssen weinen,
gibst zum Abschied mir die Hand.
Es darf nicht sein was wir wohl meinen,
doch nie vergeht was uns verband.

Und aus der Ferne scheint ein Feuer.
Fast ausgebrannt mit roter Glut.
Einst Warnung Deiner Ungeheuer,
jetzt Asche meines Lebens Mut.





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